Drei Worte für dieselbe Sache.
Eigentlich eine gute Sache, aber in der jüngsten Zeit wurden immer wieder Stimmen laut, die die Rutesheimer Nahwärme insgesamt in Frage stellen, oder mindestens die Heizzentrale beim Schulzentrum als völlig überdimensioniert betrachten. Selbsternannte Propheten orakeln schon vom Millionengrab…
Auch der jüngst gewählte Bürgermeister Pokrop hat bei seiner Präsentation in der Bühlhalle bekundet, dass er die Energiezentrale anders gebaut hätte.
Das könnte etwas vorschnell gewesen sein. Tatsächlich hat Rutesheim bereits am 27.10.2023 seine Wärmeplanung verabschiedet. Damit sind wir Vorreiter gewesen bei den Kommunen in unserer Größenordnung (<20000EW). Nach und nach wird die Wärmeplanung für alle Städte und Gemeinden gesetzliche Pflicht.
Darum haben wir diese sehr informative Planung hier zum Download bereit gestellt.
Auf Basis dieser Wärmeplanung hat der Gemeinderat einstimmig die Gründung der Stadtwerke, die Dimensionierung der ersten Energiezentrale und den Aufbau eines Nahwärmenetzes verabschiedet.
Auch diese Planung ist öffentlich und kann hier eingesehen werden.
Bei einer Besichtigung einer ähnlichen Energiezentrale in Wart (Altensteig) konnte man viele Details besichtigen und damit die eigene Lernkurve verkürzen. Es ist keine neue Technik, aber die Details, die die Effizienz bestimmen, sind sehr ausgeklügelt. Eine Besichtigung der Anlage, die im März erstmals anlaufen soll, lohnt sich.
Mit dieser Anlage wird Wärme erzeugt, die aus erneuerbaren, regionalen Quellen stammt. Wer an der Nahwärme hängt braucht sich um Heizungsgesetze (wie auch immer sie dann heißen mögen) nicht mehr zu kümmern. Zusammen mit den Wärmepumpen wird die Nahwärme die zukünftige Haupt-Wärmequelle für Rutesheim sein.
Wir denken, es ist ein gutes Angebot im Sinne der Daseinsvorsorge für Rutesheim. Und ein echter Beitrag für den Klimaschutz. Aber diese Botschaft hat viele Menschen nicht erreicht. Das muss eindeutig besser werden.
Zum Marketing haben wir hier schon mal einen Vorschlag für das Logo. (Siehe oben)